Durchläuft ein Lichtstrahl eine Glasfaser, so verursacht jede Störung neben einer Dämpfung auch eine Streuung. Ein kleiner Teil des Streulichtes fällt wieder in den Akzeptanzwinkel der Faser und verursacht ein rücklaufendes Signal. Der Pegel dieses Signales ist proportional der Lichtleistung. Das Streuzentrum lässt sich dadurch einfach lokalisieren.
Sehr wichtig ist hier noch die gleichmässig vorhandene Rayleighstreuung. Diese wird verurschacht durch Inhomogenitäten im Fasermaterial.
Totzone und Auflösung
Totzonen bezeichnen Distanzen, in denen aufgrund einer Übersteuerung des
OTDR-Messempfängers keine genaue Auswertung der Rückstreukurve mehr möglich ist. Man unterscheidet zwischen einer Dämpfungs-Totzone und einer Ereignis-Totzone
Üblicherweise werden sog. Pigtails an das Kabel gespleisst, um damit die umständliche Steckermontage zu vermeiden. Aufgrund der Totzone kann das OTDR-Messgerät diesen Spleiss (Ereigniss) nicht darstellen.

Grundlagen

2 besonders wichtige Daten sind:
Dynamik

Totzone

Vorsicht Strahlung !!

Niemals direkt in das offene Ende einer angeschlossenen Faser schauen.

Staub

Tabelle:  ca. grösse der Staubpartikel

Feinstaub

< 10 µm

Werden nicht von der Lunge bzw. Bronchien gefiltert

Staub

10 µm < Staub < 100 µm

Bleibt mehr oder minder gut an den Nasenhärchen oder den Schleimhäuten des Nasen-Rachenraumes hängen

Glasfaser

Kernglas: 9 µm

genannt: Singlemode-Faser

 

Faserkern: 62,5 und 50  µm

genannt: Multimode-Faser

 

1 µm

ist 1/1000 mm = 0,001mm

Wer mit Glasfaser arbeitet sollte folgendes beachten:

Glasfaser-Buchsen bzw. -Stecker nie offen lassen, auch nicht einfach mal auspusten (Wassertröpfchen). Die Stecker-Endflächen verschmutzen (Staub) sofort.
In dem Arbeitsraum sollte die Luft beruhigt sein (Staubsauger und Lüfter aus ...).

Damit die optische Performance nicht negativ  beeinflusst wird, sind die Stecker, Buchsen, Kupplungen ... mit einem Reinigungsutensil  zu reinigen.

Überprüfen lässt sich das einfach mit dem LWL-Mikroskop FIB-430B. Die Fehler sind sofort sichtbar.

Die Glasfaser darf nicht gestresst werden
Arbeiten am Glaskern sind mit äusserster Vorsicht durchzuführen.
 Abgebrochene Kerne sind in einem verschlossenem Behälter zu sammeln und fachgerecht zu entsorgen.
Es darf kein Glaskern verloren gehen.
Es muss verhindert werden, das ein Glaskern von 9 / 50  µm in die Haut eindringt !!!
(Wer soll den in der Haut finden ...)

wird fortgesetzt ....

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