DIN EN 50132-7 Sichtfeld und Objektgrösse
Schutzziel |
|
Überprüfen |
1000 Px/m |
Identifizieren |
250 Px/m |
Erkennen |
125 Px/m |
Beobachten |
62,5 Px/m |
Detektieren |
25 Px/m |
Überwachen |
12,5 Px/m |
Die Pixeldichte nimmt zum Rand hin ab
Die Pixeldichte hängt vom Neigungswinkel ab, d.h. die effektive Distanz nimmt mit grösser werdenden Neigungswinkel zu, die Pixeldichte nimmt bei gleichbleibender Brennweite ab!
Vorgabe der Norm max 22,5°
Mit zunehmendem Öffnungswinkel weicht der ideale Betrachtungswinkel also ab.
In der Praxis können wir nicht immer vom Idealfall ausgehen, dass sich Personen in Richtung der Kamera bewegen, deshalb weicht die ideale Betrachtung in der Praxis oft ab.
Es gibt nicht viele Kameras auf dem Markt, die für die Identifikation (250 Px/m) geeignet sind, ich schätze den Markanteil auf unter 15%
Auszug aus der DIN
SB = Sezenenbreite
wird errechnet:
Wichtige Kenngrössen:
Pixeldichte
Sie ist primär abhängig von von der Geschwindigkeit, der Bewegungsrichtung relativ zur Kamera und der Belichtungszeit (Licht, Auflösung, Brennweite und der Blende)
Die Bewegungsunschärfen treten auf, wenn sich das Objekt innerhalb der Shutter-Zeit über eine grössere Distanz bewegt, als der Erfassungsbereich eines Pixels ist
Bewegungsunschärfe
Fazit
Für eine Identifizierung ist es wichtg die relvanten Details zu erkennen. Relevante Details sind z.B. Narbe auf der einen Seite, männlich oder weiblich, Hautfarbe u.s.w., nur mit diesen Details können Ermittlungsbehörden etwas anfangen.
Für eine Überwachung müssen die relevanten Details nicht erkennbar sein.
Bei Alarmierung erfolgt eine Aufzeichnung. Die Auswertung ergibt, es handelt sich um eine Person. Ob diese Person männlich oder weiblich ist, ist leider nicht zu erkennen.
Identifizierung
Überwachen
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